DOSBox MS-DOS Installation

Ich will eine DOSBox mit MS-DOS 6.22. Wieso? Weil es geht *g*

1.) Diskettenabbilder von MS-DOS 6.22 erstellen.

Mein Diskettenlaufwerk wird von Linux als sdb erkannt (dmesg zeigt es)

mit dem folgenden Befehl erstelle nacheinander die 3 Abbilder meiner MS-DOS 6.22 Disketten.

Am ende habe ich die 3 Disketten-images, MSDOS622_D1.img, MSDOS622_D2.img und MSDOS622_D3.img.

Da ich keine Rechte an MS-DOS halte biete ich die Images nicht zum Download an, auch ein Versand der Dateien via EMail kommt für mich nicht in Frage.

2.) 504 MB Festplattenimage erzeugen.

Die Maximale Größe der Festplatte eines klassischen DOS-PCs ist, da dies die Grenze für eine MS-DOS Festplatte ist, 504 MiB groß.

Die spezifikation einer solchen Festplatte lautet, frei nach http://www.pcguide.com/ref/hdd/bios/sizeMB504-c.html
1024 Cylinder
16 Heads
63 Sektoren

Die Berechnung der Sektoren der Festplatte erfolgt nach dem Schema:
Sektoren = Cylinder * Heads * Sectoren
1024 * 16 * 63 = 1032192 Sektoren

Mit Hilfe von dd erstelle ich die 504 MiB (528 MB) große Festplatte DOS.img:

3.) DOSBox installieren und konfigurieren

Die Installation erfolgt unter Debian und Ubuntu mit der folgenden Befehlszeile und dauert nur wenige Sekunden.:

Mit Hilfe der folgenden Befehlzeile finde ich raus welche Konfigurationsdatei beim start von DOSBox verwendet wird.:

An das Ende der Konfigurationsdatei kommt für das MS-DOS-Setup der Befehl die Festplatte einzubinden und die Disketten zur verfügung zu stellen.
Die boot Zeile enthält meine 3 MS-DOS Disketten.
Der Wechsel der Disketten erfolgt mit der Tastenkombination [Strg]+[F4].

Die Option -size enthält die oben, beim anlegen der Festplatte festgelegten Parameter: Blockgröße (der bs= Parameter vom dd), Sektoren, Heads und Cylinder.

Beim Start von dosbox wird automatisch von der ersten Diskette gestartet und die Festplatte erst partitioniert und nach dem Neustart, dosbox beendet sich und muss neu gestartet werden, wird die Festplatte formatiert, Nach dem Start der Installation kann, sobald das Setup nach der nächsten Diskette verlangt einfach mit der Tastenkombination [Strg]+[F4] zur nächsten Diskette gewechselt und mit [Enter] das Setup fortgesetzt. Wenn das MS-DOS Setup fertig ist und neu starten möchte tauschen wir den Autostartbereich der DOSBox zu dem folgenden Inhalt.:

Jetzt haben ich ein DOSBox das, aus meinem Benutzerordner das Festplatten-Image DOS.img startet.

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auth.log – Das Logging-Verhalten von Debian Jessie

Bei einer Debian 8 minimal Installation, bezeihungsweise einer minimalen Debian Jessie Installationen taucht manchmal kein auth.log auf.
Das kein auth.log erstellt wird liegt an einem, in der Minimalinstallation fehlendem Paket: rsyslog.

Das Paket rsyslog kann einfach mit dem folgenden Befehl nach installiert werden.

Das Paket rsyslog wird auch bei Virtuellen Servern absichtlich nicht mit installiert um die Server über weniger Festplattenzugriffe zu „beschleunigen“.

Solltest du einen Virtuellen Server betreiben entferne das Logging aller Dienste die du nicht ubedingt benötigst und nicht auswerten musst oder nicht auswerten möchtest. Jede Information die nicht mitgeloggt wird ist eine Infomation die nicht verloren gehen kann.
Der verzicht die daten zu Loggen entspricht nicht nur der gebotenen Datensparsamkeit, die nicht geschriebenen Daten belegen natürlich auch keinen Platz auf der Festplatte und ermöglichen zusätzlich bei Virtuellen Servern das trotz geringer IO-Resourcen einen schnelleren Betrieb der eigenen Dienste.

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Postfix, maximale größe der EMails festlegen

In Postfix kann die maximale Größe von zu verarbeitenden EMails übder die Konfigurationsvariable „message_size_limit“ festgelegt werden.

Postfix wird alle EMails ablehnen die größer als der festgelegte Wert von „message_size_limit“ ist. Der Vorgabewert von message_size_limit ist 10240000 (nahezu 10 Megabyte).

In der Postfix Konfigurationsdatei wird dieses Limit, zumindest unter debian nicht aufgeführt. Es kann direkt in der Datei /etc/postfix/main.cf, oder mit postconf hinzugefügt werden.

Die aktuelle Einstellung von Postfix kann mit dem folgenden Befehl angezeigt werden:

Mit der Eingabe von „postconf“, ohne zusätzliche Parameter, wird die gesammte Postfix konfiguration ausgegeben werden. Durch den Zusatz des „message_size_limit“ wird nur diese eine Option ausgegeben. Die ausgabe des obig angegebenen Befehl zeigt die folgende Zeile:

message_size_limit = 10240000

Um den zugewiesenen Wert zu Ändern kann mit der folgenden Eingabe ein abweichender Wert zugewiesen werden. Um herauszufinden kann mit dem folgenden Shellscript eine beliebige anzahl MB in Bytes, die Angabe in der Postconf erfolgt in Bytes, umgerechnet werden.

Nach der Eingabe auf der Shell zum Beispiel 20 eingeben und Enter drücken, als Ausgabe erfolgt 20971520. (Das Script  im Anschluss mit Strg und C abbrechen) Diesen Wert weisen wir jetzt mit postconf dem message_size_limit zu:

postconf message_size_limit=20971520

Hiermit wird in die letzte Zeile der Datei /etc/postfix/main.cf die Zeichenfolge „message_size_limit=20971520“ angefügt und alle eventuell zuvor in der Dastei vorkommenden Zuweisungen „message_size_limit=“ entfernt.

Im Anschluss muss noch der Dienst Postfix die neue Konfiguration lesen. Dies erfolgt durch die eingabe von:

service postfix reload

Im Anschluss gilt die neue Option und entsprechend größere EMails können angenommen werden.

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Minimalsystem (Fortsetzung)

Ich beziehe mich auf diesen Post, Einrichtung, und führe die Idee des Minimalsystems fort. Wir installieren einen Webbrowser, Instant Messaging (ICQ, AIM, Jabber, …), IRC, Multimedia (Musik und Videoplayer), E-Mailclient, Filebrowser (mit integriertem Editor), einen Kalender (mit Eventhandling) und einen kleinen Rechner.

Dazu bräuchte man noch eventuelle Codec für die Musik und Videowiedergabe (gstreamer, libdvdcss). Das alles sind Kommandozeilentools, welche eine einfache konfiguration und einfache Bedienung besitzen. Zusammen mit der Fluxbox kann man ein sehr schlankes und schnelles System auch auf älteren Rechnern aufsetzen.

Vielleicht noch ein paar Tools, die das (Office)leben erleichtern (PDF Reader, Office Writer und Tabellenkalkulation, GTK Taschenrechner, Rechtschreibprüfung):

Xserver-minimal

Die X-Server Grundinstallation

$ aptitude install xserver-xorg-core

zusätzlich muss noch eine Terminal Emulation, einen Window Manager und gegebenen falls das Programm für den Ziffernblock manuell installiert werden.
Terminal Emulationen:
– xterm (1180kB)
– multi-aterm (188kB) mit Tabs
– xvt (139kB)

Window Manager:
– icewm
– fluxbox oder blackbox

Um den Ziffernblock unter X.ORG zu aktivieren wird das folgende Programm benötigt, es ist für Notebooks, Netbooks nicht sinvoll und wird auch bei einer KDE, gnome oder xfce Installation unnötig.
– numlockx

Xserver starten

Um den Server manuell zu starteten wird folgendes in die Schell eingegeben:
$ startx icewm (in dem angegeben beispiel wird icewm gestartet!)

Komfortabler geht es mit einem Displaymanager wie xdm (X Display Manager). Wird ein solcher installiert, bootet der Rechner bis zu einem grafischen Login um dann den Windowmanager / die Deskop Umgebung zu starten.

Displaymanager

– xdm (ca 1MB)
– gdm (ca 9MB + Gnomelibs)
– kdm (ca 1MB + KDELibs)
– login.app (ca 1MB)
– slim (ca 1MB)
– wdm (ca 1MB)

Window Manager

$ aptitude install xserver-xorg-core icewm

Die Empfehlung aus „Xserver-minimal“ und „Displaymanager“:
$ aptitude install xserver-xorg-core icewm numlockx multi-aterm wdm

ergeben eine einfach zu nutzende grafische Oberfläche.
Eine Liste von Window Managern, die in debian enthalten sind, befindet sich im [„SoftwareFinder/GUI“].
Gedanken und Konfigurationsdateien für einen leichtgewichtigen Desktop (engl)

Desktop Umgebungen

KDE minimal

$ aptitude install xserver-xorg-core kdebase kdm
– Platzverbrauch durch diese Installation(zusätzlich zur Basisinstallation): 103MB + Sprachunterstützung (24MB)
– Arbeitsspeicherverbrauch durch diese Installation: ?
– Windowmanager ist enthalten: kwin
– kdm kann auch weggelassen werden wenn man einen anderen(oder keinen) Displaymanager nutzen möchte.
– kde-i18n-de für die deusche Tastaturunterstützung

Gnome minimal

$ aptitude install xserver-xorg-core gnome-core gdm
– Platzverbrauch durch diese Installation(zusätzlich zur Basisinstallation): 157MB
– Arbeitsspeicherverbrauch durch diese Installation: ?
– Windowmanager ist enthalten: metacity
– gdm oder anderen, oder keinen Displaymanager nutzen

XFCE minimal

$ aptitude install xserver-xorg-core xfce4 gdm
– Platzverbrauch durch diese Installation zusätzlich: 81MB
– RAM nutzung durch diese Installation: ~ 80 MB
– Windowmanager ist enthalten: xfwm
– gdm oder anderen, oder keinen Displaymanager nutzen

Schriften

Anwendungen welche GTK1 benutzen (zum Beisspiel xmms, emelfm) haben nach der Installation ohne eines der Folgenden Pakete unlesbare Schriften. Je nach eingestellter Auflösung:
– xfonts-100dpi-transcoded (ca 12MB)
– xfonts-75dpi-transcoded (ca 10MB)
– xfonts-base-transcoded (ca 2MB)

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Lokales Debian-Repository erstellen

Die Dateien Packages und Release erzeugen.

In dem Verzeichniss welches für das Repository auserkoren wurde via apt-ftparchive die Packages Datei anlegen.

Packages mit gzip komprimieren.

Die Datei Release aus den vorhandenen Dateien erzeugen.

GPG-Signatur

Einen GPG Key erstellen, wenn man denn noch keinen hat.

  • als Art des Schlüssels „(1) DSA und ElGamal“ wählen
  • als Schlüssellänge 2048 Bit benutzen
  • Gültigkeit des Schlüssels „2y“ für 2 Jahre eingeben

Anschließend wird noch der Name, die Email Adresse und das Passwort angegeben und der GnuPGP Key erstellt.

Der Public-Key soll unter dem Namen „PublicKey“ im Repository gespeichert sein.

Anschließend nur noch die Datei „Release“ Signieren.

und den Pfad zum Repository für die /etc/apt/source.list veröffentlichen.

den PublicKey mit wget herunterladen und mit apt-key dem lokalen System hinzufügen.

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Postfix an eine IP-Adresse binden

Wenn der eigene EMail-Server über zwei oder mehrere IP-Adressen verfügt wählt Postfix standardmässig immer die sinnvollste aus um eine Verbindung zum ziel-EMail-Server aufzubauen aus.

Wenn man nun aber z.B. nur auf einer IP-Adresse einen Revers-DNS-Eintrag hat, oder jeweils verschiedene pro IP (oder, oder, oder), will aber, daß immer über ein und die selbe IP verschickt wird, braucht man smtp_bind_adress.
Lösung:

smtp_bind_adress ist die Lösung, nur muß man aufpassen, wo man sie Einsetzt:

1.Vorschlag: /etc/postfix/master.cf:

2.Vorschlag: /etc/postfix/main.cf:

Probleme:
Evtl. bekommt man aber danach Fehlermeldungen im Maillog wie z.B.:

Dann muß man auch noch /etc/amavis/conf.d/50-user bearbeiten und inet_acl diese IP mitteilen und neu starten:

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Postfix und Courier Verschlüsselung

Postfix

in der Datei /etc/postfix/main.cf die folgenden Zeilen einfügen, bzw anpassen:

Courier

als erstes den SSL-Key in das Courier eigene pem Format wandeln.

Anschließend in der Datei /etc/courier/imapd-ssl (Zeile 156) die pem Datei eintragen:

Und in der Datei /etc/courier/pop3d-ssl (Zeile 134) ebenso:

Abschließend die EMail Server neu laden und die Verschlüsselung ist einsatzbereit.

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Den Debian Editor ändern…

Der vorkonfigurierte Text-Editor in Debian Systemen ist „nano“. Nun ist Nano ist nicht nach jedermanns Geschmack, ich persönlich bevorzuge zum Beispiel den Editor vim.

Glücklicher weise ist es ein leichtes den vorkonfigurierten Editor zu ändern. Administratoren die dies für alle Benutzer ändern möchten können dies über das dpkg-Werkzeug update-alternatives erreichen:

~$ sudo update-alternatives –config editor
Es gibt 3 Alternativen, die »editor« bereitstellen.

AuswahlAlternative
———————————————–
1/bin/ed
+2/bin/nano
*3/usr/bin/vim.basic

Drücken Sie die Eingabetaste, um die Vorgabe[*] beizubehalten,
oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 3
Verwende »/usr/bin/vim.basic«, um »editor« bereitzustellen.

Sollte ein Benutzer seinen default Editor ändern wollen kann er dies über die Variable EDITOR in seinem Profil (.bashrc) selbst erreichen.

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