Neuer Linux Kernel für Raspberry Pi

Manchmal brauche ich einfach das eine oder andere Kernel Modul welches sich nicht im Vanilla Kernel meines Rasbian befindet, oder ich möchte unbedingt einige Module loswerden oder ich will einen aktuelleren linux Kernel.
Um eines oder alle diese Ziele zu erreichen muss ein neuer Linux Kernel für den Raspberry Pi angefertigt werden. Hier die Kurzanleitung wie dies in fünf einfach Schritten zu schaffen ist.:

1.) Linux Kernel Quellen herunterladen

Um den Aktuellen Kernel übersetzen zu können brauchen wir einige Module. Um diese zu Installieren nutzen wir apt-get install.:

Um den „aktuellen“ Linux Kernel zu bekommen holen wir über Git die Quellen:

alternativ können wir auch einen aktuelleren Kernel (im Beispiel 4.5) holen lassen.:

und wechseln in das Installationsverzeichnis.

2.) Default Konfiguration erstellen

Im Anschluss muss ich die default Linux Konfiguration für meinen Raspberry Pi erstellen, für Raspberry Pi 1 A oder B und das Compute Module:

für den Raspberry Pi 2 geht dies über:

3.) Kernel konfiguration anpassen (optional)

um die Konfiguration des Linux Kernels anzupassen bietet Linux die

oder alternativ

4.) Kernel übersetzen

um den Kernel im Anschluss zu compilieren die folgenden Zeilen ausführen:

5.) Kernel Installieren

Wenn der Kernel einen abweichenden Namen erhalten soll kann in der Datei config.txt die Zeile „kernel“ für den verwendeten Kernel angepasst werden.:

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Raspberry Pi 2 – Arch Linux Installation aus einem Linux System

Vorbereiten der SD-Karte. Ersetze sdX in den folgenden Schritten durch den entsprechenden Namen des Gerätes unter dem deine SD-Karte in Linux erschienen ist. (leicht über dmesg|tail direkt nach Anschluss der SD-Karte zu finden)

  1. Starte fdisk um die SD-Karte zu partitionieren:
    sudo –s # um alle folgenden Schritte als Benutzer root auszuführen
    fdisk /dev/
    sdX
  2. In der fdisk Eingabe lösche die alten Partitionen und erstelle die neuen:
    1. Der Befehl o löscht alle Partitionen auf der Karte.
    2. p zeigt alle vorhandenen Partitionen an. Es sollte keine mehr existieren
    3. Wähle n, für neue Partition, dan p für primäre Partition, im Anschluss 1 für die erste Partition, danach ENTER um den ersten Sektor zu bestätigen und +100M für den letzten Sektor.
    4. Im Anschluss t, danach c um den Typ der Partition auf „W95 FAT32 (LBA)“ zu setzen.
    5. Drücke n, dan p im Anschluss 2 für die zweite Partition dann ENTER zwei mal um sowohl den ersten als auch den letzten Sektor zu bestätigen.
    6. Schreibe die Partitionstabelle und verlasse das Programm mit w.
  3. Erstellen des ext4 Dateisystems:
    mkfs.ext4 /dev/sdX2
    mkdir /mnt/root
    mount /dev/sdX2 /mnt/root
  4. FAT-Dateisystem erstellen und mounten:
    mkfs.vfat /dev/sdX1
    mkdir /mnt/root/boot
    mount /dev/sdX1 /mnt/root/boot
  5. Lade die ArchLinux Distribution auf das root Dateisystem:
    wget http://archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-rpi-2-latest.tar.gz
    tar -xpf ArchLinuxARM-rpi-2-latest.tar.gz -C /mnt/root
    sync
  6. Die beiden Partitionen unmounten:
    umount /mnt/root/boot /mnt/root

Jetzt ist die SD-Karte bereit für den Raspberry Pi. Nach dem Anschluss von Netzwerk und 5V-Stromversorgung startet er ArchLinux.
Eine Verbindung ist über angeschlossenen Monitor und Tastatur, SSH und Serielle Konsole möglich.
Der Benutzername des default Benutzers ist „alarm“ sein Passwort lautet „alarm“.
Das root-Password lautet „root“.

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shellshock II (RPM-Paket erstellen)

In der chroot-Umgebung aus der ersten Anleitung kann auch direkt ein rpm Paket erstellen, welches eine saubere Installation der aktualisierten Bash ermöglicht.

Die Anleitung beginnt an Punkt 2 (2. Bash Quellen bereitstellen) der ersten Anleitung!

In der chroot-Umgebung des Build Systems einen Benutzer für den Paketbau anlegen:

Im Anschluß werden die für rpmbuild notwendigen Verzeichnisse, die drei Bash Konfigurations-Dateien .bashrc, .bash_profile, .bash_logout und die Specs-Datei für den rpm-Paketbau angelegt und die Bash Quellcodes sowie Patches heruntergeaden.:

Die bash.spec-Datei enthält die Konfigutarion des Paketes sowie die bei der Installation und deinstallation notwendigen Scripte. Die Vorliegende SPECS Datei ist eine bearbeitung der Original Quelle von Fedora Core 12, welche ich für die aktuelle BASH angepasst habe.

Jetzt kann mit rpmbuild das Paket erstellt werden, welches direkt im Anschluss mit rpm Installiert werden kann. Das alte Bash Paket wird hierbei durch das neue Paket ersetzt.


Das aus diesem Tutorial entstehende Bash-Binary und RPM-Datei zur Installation

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Xserver-minimal

Die X-Server Grundinstallation

$ aptitude install xserver-xorg-core

zusätzlich muss noch eine Terminal Emulation, einen Window Manager und gegebenen falls das Programm für den Ziffernblock manuell installiert werden.
Terminal Emulationen:
– xterm (1180kB)
– multi-aterm (188kB) mit Tabs
– xvt (139kB)

Window Manager:
– icewm
– fluxbox oder blackbox

Um den Ziffernblock unter X.ORG zu aktivieren wird das folgende Programm benötigt, es ist für Notebooks, Netbooks nicht sinvoll und wird auch bei einer KDE, gnome oder xfce Installation unnötig.
– numlockx

Xserver starten

Um den Server manuell zu starteten wird folgendes in die Schell eingegeben:
$ startx icewm (in dem angegeben beispiel wird icewm gestartet!)

Komfortabler geht es mit einem Displaymanager wie xdm (X Display Manager). Wird ein solcher installiert, bootet der Rechner bis zu einem grafischen Login um dann den Windowmanager / die Deskop Umgebung zu starten.

Displaymanager

– xdm (ca 1MB)
– gdm (ca 9MB + Gnomelibs)
– kdm (ca 1MB + KDELibs)
– login.app (ca 1MB)
– slim (ca 1MB)
– wdm (ca 1MB)

Window Manager

$ aptitude install xserver-xorg-core icewm

Die Empfehlung aus „Xserver-minimal“ und „Displaymanager“:
$ aptitude install xserver-xorg-core icewm numlockx multi-aterm wdm

ergeben eine einfach zu nutzende grafische Oberfläche.
Eine Liste von Window Managern, die in debian enthalten sind, befindet sich im [„SoftwareFinder/GUI“].
Gedanken und Konfigurationsdateien für einen leichtgewichtigen Desktop (engl)

Desktop Umgebungen

KDE minimal

$ aptitude install xserver-xorg-core kdebase kdm
– Platzverbrauch durch diese Installation(zusätzlich zur Basisinstallation): 103MB + Sprachunterstützung (24MB)
– Arbeitsspeicherverbrauch durch diese Installation: ?
– Windowmanager ist enthalten: kwin
– kdm kann auch weggelassen werden wenn man einen anderen(oder keinen) Displaymanager nutzen möchte.
– kde-i18n-de für die deusche Tastaturunterstützung

Gnome minimal

$ aptitude install xserver-xorg-core gnome-core gdm
– Platzverbrauch durch diese Installation(zusätzlich zur Basisinstallation): 157MB
– Arbeitsspeicherverbrauch durch diese Installation: ?
– Windowmanager ist enthalten: metacity
– gdm oder anderen, oder keinen Displaymanager nutzen

XFCE minimal

$ aptitude install xserver-xorg-core xfce4 gdm
– Platzverbrauch durch diese Installation zusätzlich: 81MB
– RAM nutzung durch diese Installation: ~ 80 MB
– Windowmanager ist enthalten: xfwm
– gdm oder anderen, oder keinen Displaymanager nutzen

Schriften

Anwendungen welche GTK1 benutzen (zum Beisspiel xmms, emelfm) haben nach der Installation ohne eines der Folgenden Pakete unlesbare Schriften. Je nach eingestellter Auflösung:
– xfonts-100dpi-transcoded (ca 12MB)
– xfonts-75dpi-transcoded (ca 10MB)
– xfonts-base-transcoded (ca 2MB)

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