Inotify: Dateien überwachen

Veränderungen im Dateisystem mit inotify beobachten.

Sobald eine bestimmte Datei verändert wird möchte ich ein Archiv erstellen oder die Datei auch einen Server hochladen, oder auf meiner NAS eine LED anschalten. Bei der Suche nach einem passenden Werkzeug blieb ich sehr lange bei einer Endlosschleife die regelmäßig die Datei oder das fragliche Verzeichnis auf die erwartete Änderung abfragte.

Inotify-Events
KürzelFormat
ACCESSZugriff auf die Datei
ATTRIBMetadaten geändert
CLOSE_WRITEzum Schreiben geöffnete Datei geschlossen, sie muss nicht geändert worden sein
CLOSE_NOWRITEEine Datei wurde geschlossen nachdem sie schreibgeschützt geöffnet wurde
CREATENeue Datei angelegt
DELETEDatei gelöscht
DELETESELFÜberwachtes Verzeiuchnis gelöscht
MODIFYDatei modifiziert
MODIFYSELFÜberwachtes Verzeichnis modifiziert
MOVEDFROMDatei aus dem überwachten Verzeichnis verschoben
MOVEDTODatei in das überwachte Verzeichnis verschoben
OPENDatei geöffnet

Zur Überwachung meines WordPress Verzeichnises auf neue Dateien kann ich folgende Befehlszeile nutzen:

Mir werden dann vor allem viele Dateien wp-content/temp-write-test-1492771373, mit abweichenden Nummern am ende, angezeigt, jedoch auch die ganzent Updates und anderen Schreibvorgänge.

Um herauszufinden welche Dateien „angefasst“ werden reicht eine kleine änderung auf:

Ein sehr nützliches Werkzeug, auch für die Fehleranalyse. 😉

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auth.log – Das Logging-Verhalten von Debian Jessie

Bei einer Debian 8 minimal Installation, bezeihungsweise einer minimalen Debian Jessie Installationen taucht manchmal kein auth.log auf.
Das kein auth.log erstellt wird liegt an einem, in der Minimalinstallation fehlendem Paket: rsyslog.

Das Paket rsyslog kann einfach mit dem folgenden Befehl nach installiert werden.

Das Paket rsyslog wird auch bei Virtuellen Servern absichtlich nicht mit installiert um die Server über weniger Festplattenzugriffe zu „beschleunigen“.

Solltest du einen Virtuellen Server betreiben entferne das Logging aller Dienste die du nicht ubedingt benötigst und nicht auswerten musst oder nicht auswerten möchtest. Jede Information die nicht mitgeloggt wird ist eine Infomation die nicht verloren gehen kann.
Der verzicht die daten zu Loggen entspricht nicht nur der gebotenen Datensparsamkeit, die nicht geschriebenen Daten belegen natürlich auch keinen Platz auf der Festplatte und ermöglichen zusätzlich bei Virtuellen Servern das trotz geringer IO-Resourcen einen schnelleren Betrieb der eigenen Dienste.

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Server Benchmark Test from Loteks

Ab dem erleben dieser wird es interessant das Ergebnis eines Benchmarks zu haben um belastbare Zahlen zum vergleich zu haben.

Ein Benchmark? Es gibt für Linux unglaublich viele Benchmark Werkzeuge. Ich möchte kein Benchmark Werkzeugs. Ich möchte nichts großes und ich will nicht herausfinden welches Werkzeug den Parameter misst der mich interessiert.

Ich möchte ein einfachen kleinen Hack der Messen kann was mich interessiert!

Zu diesem Zweck dient dieser Artikel

Dieser Artikel ist ein wenig im Fluss und wird je nach vorliegenden Kommentaren angepasst.

Messen der CPU Geschwindigkeit: (Pi bis zur Stelle 5000 berechnen)

Messen der Festplatten Schreibrate:

Messen der Festplatten Leserate:

Messen der Netzwerkgeschwindigkeit:

Für alle die Virtuelle Server gemietet haben:
Ja, es ist schade das euer VServer wirklich langsam ist. Lebt damit! Ihr teilt euch die CPU, Netzwerkverbindung und die Festplattenzugriffszeiten mit anderen. Seid sozial und übertreibt es nicht mit den Festplattenzugriffen, die anderen wollen auch mal. Lebt mit den 10MByte lese und Schreibrate!
Wenn es darauf ankommt nutzt doch bitte dedizierte Server!

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Bitte spielt nicht mit den Logdateien

Vor kurzem durfte ich erleben das Festplatten ohne guten grund voll belegt waren, da Administratoren auf die Idee kamen im Log Verzeichnis die Logfiles zu komprimieren.

Bitte ändert die Dateien im LogVerzeichnis nicht! Der Logrotate Dienst wird die Dateien nicht mehr finden und die Datei bleibt für immer dort liegen.

Um Logfiles zu rotieren benutzt logrotate!

Der Aufruf für das rotieren der Logfiles lautet:

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Alle TCP/UDP Ports prüfen

Ich suchte im Netz eine Möglichkeit in einem Fremden Netzwerk die erlaubten offenen Ports zu entdecken, leider fand ich keine „out of the box“ Lösung im Internet und baute mir die hier dokumentierte Lösung.

Der Netzwerk Computer ist in der folgenden Konfiguration mit meinem Testserver verbunden.:
nmap-netzwerk für den Netzwerkscan
Auf der Laptop Seite hinterlege ich einen neuen SSH Private Key übertrage einen zugehörigen Public aus dem Server in die Datei ~/.ssh/authorized_keys:

Auf der zu testenden Seite legte ich mir dieses kleine Shellscript ab, das nach und nach Netcat lokal auf verschiedene Ports lauschen lässt und im Anschluss versucht die Ports von der Serverseite aus zu erreichen.:

Um Netcat an UDP-Ports senden, oder auf UDP Ports lauschen zu lassen kann die Option -u mit angegeben werden.

Diese Methode dauert selbstverständlich ewig und ist nur anwendbar wen wenige Ports zu durchsuchen sind und nicht wie im Beispielscript angegeben alle 65535.

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Hostkeys und Moduli für sshd erneuern

Bei einem neu eingespielten Raspberry Pi Betriebssystem Image sollten die Hostkeys und die Moduli Datei des SSH Dienstes sshd ausgetauscht werden.

Die Hostkeys dienen der Authentifizierung des Servers und, zusammen mit der Moduli Datei, der Initialisierung der Verschlüsselung. Um die Verschlüsselung nicht angreifbarer zu halten als unbedingt notwendig sollten die Moduli und Keys für jeden Computer unterschiedlich sein.

1.) löschen der alten Hostkeys und der Moduli Datei von sshd

2.) Hostkey für sshd neu generieren

3.) Moduli Kandidaten für sshd generieren und wählen

# moduli kandidaten generieren

# sichere kandidaten wählen

Wenn jetzt, nach diesem Hostkey und Moduli Update eine Verbindung zu disem SSH-Server hergestellt werden soll wird die Fehlermedung „WARNING: POSSIBLE DNS SPOOFING DETECTED!“ und die Fehlermeldung „WARNING: REMOTE HOST IDENTIFICATION HAS CHANGED!“ angezeigt. Mit ssh-keygen kann der alte Hostkey aus der known_hosts Datei entfernt werden.:

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FTP Geschwindigkeit von der Linux Shell aus messen

Bourne-again shell

Manchmal erscheinen FTP Server unglaublich langsam. Um einen realistischen Geschwindigkeits Test durchzuführen habe ich mir den Folgenden Weg überlegt.

1.) Testdateien erstellen

2.) Verbindung zum FTP Server herstellen

3.) Die Testdateien zum Server übertragen

4.) Die Testdateien vom Server zurück übertragen

5.) Aufräumen

6.) Auswertung

Die Übertragung der Dateien erfolgte in meinem Beispiel mit mindestens (5655.2 kB/s) zum FTP Server und mit mindestens (9039.9 kB/s) vom Server zum Computer.

Wenn ihr einen Besseren Weg kennt die FTP Geschwindigkeit zu messen, meldet euch

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Wo finde ich die Dateien der MySQL Datenbank?

Um das Datenverzeichnis einer MySQL Datenbank zu finden kann in der my.cnf Daten nachgesehen werden.

Die Datei my.cnf ist häufig im Verzeichnis /etc oder /etc/mysql zu finden. In der Datei befindet sich eine Zeile „datadir = [Verzeichnis]“, dieses [Verzeichnis] ist der Ort an dem Auf der Festplatte des Servers die Daten der MySQL Datenbank liegen.

Die folgende Zeile gibt das Verzeichnis direkt aus.:

Erklärung der Zeile:

  •  find
    • sucht nach Dateien im Verzeichnis /etc mit dem Namen my.cnf
  • cat
    • gibt den Inhalt der gefundenen Datei aus
  • grep
    • gibt nur die Zeile die datadir enthält aus
  • cut
    • gibt alles nach dem Gleichheitszeichen aus
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Linux: eine einfache und „schöne“ Festplattenfüllanzeige

Ich stelle euch hier mein Script zur Festplattenfüllanzeige meiner Server zur verfügung, da viele meiner Freunde das Script von mir wünschten.
Ich habe das script auf meinen Server in der .bashrc Datei hinterlegt und es zeigt nach dem Login auf den Server, auch via SSH, werden die Fülldaten aller eingebundenen Datenträger angezeigt.

Die Ausgabe des Scriptes enspricht dem Folgenden Bild.:
Ausgabe meines Scripts drives.shDie Farben der Rahmen wird bei einer Belegung von 80% nicht mehr grün sondern gelb und ab sowie ab 90% Festplattenfülle in Rot dargestellt.

Die Breite der Darstellung passt sich beim Aufruf automatisch der im Terminalfenster verfügbaren Breite des Fensters an.

Auf meinem CL-25B2 NAS habe dieses Script, anstelle der .bashrc Datei in der Datei /etc/profile.local hinterlegt.

Verbesserungsvorschläge bitte in die Kommentare 😉

Da im WordPress die Formatierung von Shellscripten immer ungewünscht „angepasst“ wird, zusätzlich hier noch ein Download-Link für das Script.: http://dl.loteks.de/drives.sh

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Festplatten Seriennummern unter Linux herausfinden

Um im PC-oder NAS Gehäuse immer gleich die richtige Festplatte zum Tauschen zu finden, muss im ID bzw. die Seriennummer der Festplatte herausgefunden werden.

Da leider nicht jedes NAS auf der Shell auch alle Befehle erlaubt Beziehungsweise alle Befehle anbietet, hier eine Liste mit 4 Methoden die Seriennummer von Festplatten unter Linux auszulesen.:

udebadm

Unter „–name=/dev/“ wird das Laufwerk angegeben, die Ausgabe ist nur die Seriennummer.

hdparm

Die Festplatte wurd als „-i /dev/sda“ angegeben, alternativ können hier mehrere Festplatten mit „-i /dev/sd[ab]“ angegeben werde. Die Ausgabe ist ausschließlich die Seriennummer.

smartctl

Auch bei smartctl wird mit „-i /dev/sda“ die fragliche Festplatte angegeben. Die Ausgabe ist ausschließlich die Seriennummer.

 grep, awk, sed

gibt alle Festplatten mit den zugehörigen Seriennummern und Bezeichnung aus.

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