Inotify: Dateien überwachen

Sobald eine bestimmte Datei verändert wird möchte ich ein Archiv erstellen oder die Datei auch einen Server hochladen, oder auf meiner NAS eine LED anschalten. Bei der Suche nach einem passenden Werkzeug blieb ich sehr lange bei einer Endlosschleife die regelmäßig die Datei oder das fragliche Verzeichnis auf die erwartete Änderung abfragte.

Inotify-Events
KürzelFormat
ACCESSZugriff auf die Datei
ATTRIBMetadaten geändert
CLOSE_WRITEzum Schreiben geöffnete Datei geschlossen, sie muss nicht geändert worden sein
CLOSE_NOWRITEEine Datei wurde geschlossen nachdem sie schreibgeschützt geöffnet wurde
CREATENeue Datei angelegt
DELETEDatei gelöscht
DELETESELFÜberwachtes Verzeiuchnis gelöscht
MODIFYDatei modifiziert
MODIFYSELFÜberwachtes Verzeichnis modifiziert
MOVEDFROMDatei aus dem überwachten Verzeichnis verschoben
MOVEDTODatei in das überwachte Verzeichnis verschoben
OPENDatei geöffnet

Zur Überwachung meines WordPress Verzeichnises auf neue Dateien kann ich folgende Befehlszeile nutzen:

Mir werden dann vor allem viele Dateien wp-content/temp-write-test-1492771373, mit abweichenden Nummern am ende, angezeigt, jedoch auch die ganzent Updates und anderen Schreibvorgänge.

Um herauszufinden welche Dateien „angefasst“ werden reicht eine kleine änderung auf:

Ein sehr nützliches Werkzeug, auch für die Fehleranalyse. 😉

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Reverse SSH Tunnel

Seit der Deaktivierung extern erreichbarer IPv4 Adressen bei meinem und auch vielen anderen Internetzugängen lassen sich die heimischen Rechner nicht mehr ohne weiteres via SSH erreichen.

Die Alternativen, wie Beispielsweise einen VPN Tunnel und die teilweise recht obskuren Shell sharing-Dienste (Nach aufruf einer URL habe zugriff auf die Shell als der Benutzer der die Shell freigegeben hat, ohne Passwort, ohne Key), überzeugen mich einfach nicht. Besonders zur Administration meines heimischen Servers und der NAS verlange ich einfach mehr von der Verbindung.

In diesem Blogbeitrag zeige ich Schritt für Schritt wie ein reverser, mit anderen Worten umgekehrter SSH Tunnel errchtet werden kann.

Revers SSH-Tunnel? Das ist wenn Bob eine Verbindung zur Shell des Computers von Alice herstellen möchte, der Computer von Alice ist jedoch wegen einem NAT oder einer Firewall nicht erreichbar ist. Alice muss dann zuerst eine Verbindung zu Bobs Computer herstellen und in dieser ihre eigene Verbindung mitbringen.

Für mein Beispiel nehmen wir an, das der Computer von Alice die IP-Adresse 10.0.0.2 und der Computer von Bob die IP-Adresse 192.168.0.2 hat, und zwar eine Verbindung von Alice zu Bob, jedoch umgekehrt keine Verbindung möglich ist.

1.) SSH Verbindung von Alice zu Bob herstellen. (Vom Zielcomputer zu dem Computer auf dem eine Verbindung auf die Shell eigentlich hergestellt werden soll)

Der Port 49152 den ich hier verwende ist ein beliebiger, auf Bobs Computer nicht verwedeter Port.

2.) Nun kann Bob eine SSH-Verbindung zum Computer von Alice über den jetzt aufgebauten SSH-Tunnel herstellen.

Wenn die von Alice hergestellte Verbindung zu Bob jedoch abbricht verliert auch Bob seine Verbindung zu Alice.
Bob sollte aus diesem Grund due Konfiguration seines SSH-Servers so anpassen, das die Verbindung nicht wegen eines Timeout getrennt wird.

Die Daten /etc/ssh/sshd_config kann zu diesem Zweck wie folgt angepasst werden.:
TCPKeepAlive no
ClientAliveInterval 30
ClientAliveCountMax 100

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Linux: sudo ohne Passwort

Auf dem eigenen Laptop, Raspberry Pi oder Computer ist es verlockend mittels sudo -s als root zu arbeiten um nicht andauernd das eigene Passwort eingeben zu müssen.
Aus diesem Grund möchte ich in dieser kurzen Anleitung zeigen wie diese Verlockung abzuschwächen ist und das Passwort nicht immer oder wenigstens nicht bei allen Befehlen eingegeben werden muss.

Die Einstellungen werden zu sudo kann in der Datei /etc/sudoers vorgenommen werden. In dieser Datei werden alle Benutzerprivilegien und das Verhalten von sudo konfiguriert.

Die Syntax der Konfiguration der Benutzerrechte erfolgt nach dem folgenden Schema:

user_list host_list=effective_user_list tag_list command_list

user_list – Liste der Benutzer oder einen Benutzer-Alisa der bereits zuvor angelegt wurde
host_list – eine Liste der Hostcomputer oder eine Host-Alias auf dem ein Benutzer sudo ausführen kann
effective_user_list – list of users they must be running as or a run as alias.
tag_list – Liste von Eigenschaften wie beispielsweise NOPASSWD.
command_list – Liste von Befehlen die mit sudo ausgeführt werden dürfen

Um einem Benutzer, in meinem Beispiel kuehnel, die Ausführung aller Befehle via Sudo ohne die Eingabe eines Passworts zu erlauben öffne ich die „sudoers“ Konfigurationsdatei.:

Und füge die folgende Zeile ein.:

Alternativ kann mit der folgenden Zeile einer Gruppe, in meinem Beispiel der Gruppe sudo, mit dem % Zeichen der sudo Zugriff ohne Passworteingabe ermöglicht werden.

Um meinem Benutzer kuehnel nur den Zugriff auf einen Befehl (hier /bin/kill) zu ermöglichen kann die Zeile wie folgt ergänzt werden:

Die folgende Zeile ermöglicht allen Benutzern der Gruppe sys die sudo Ausführung der Befehle /bin/kill und /bin/rm ohne ein Passwort engeben zu müssen:

logfile

sudo gibt die Log-Informationen an syslog. Es kann nach wunsch aber auch ein eigenes Logfile schreiben.

Die in der Logdatei gespeicherten Daten können den eigenen anforderungen angepasst werden, zum Beispiel so.:

lecture

Hinweis bei der Nutzung von sudo anzeigen.

Es gibt 3 mögliche Konfigurationen:

always – immer bein aufruf von sudo den Benutzer hinweisen
once – nur bei der erstzen benutzung hinweis zeigen
never – niemals anzeigen

Zusätzlich kann die Datei festgelegt werden in der der Text für den Hinweis hinterlegt wurde:

timeout

Zeitspanne nach der das Passwort erneut abgefragt werden soll. (in Minuten)

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Logging Verhalten von Debian 8

Bei minimalen Debian 8 Bezeihungsweise Debian Jessie Installationen fehlt machmal das auth.log. Der Grund das nicht migeloggt wird ist das fehlende Paket rsyslog.

Das Paket rsyslog kann einfach mit dem folgenden Befehl nach installiert werden.

Das Paket rsyslog wird auch bei Virtuellen Servern absichtlich nicht mit installiert um die Server über weniger Festplattenzugriffe zu „beschleunigen“.

Solltest du einen Virtuellen Server betreiben entferne das Logging aller Daten die du nicht ubedingt auswerten musst. (oder möchtest) Weniger Mitgeloggte Daten entsprechen nicht nur der gebotenen Datensparsamkeit, nicht geschreibene Daten belasten auch die Festplatte nicht und ermöglichen bei Virtuellen Servern trotz geringer IO-Resourcen den Reibungsfreieren Betrieb der eigenen Dienste.

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Server Benchmark Test from Loteks

Ab dem erleben dieser wird es interessant das Ergebnis eines Benchmarks zu haben um belastbare Zahlen zum vergleich zu haben.

Ein Benchmark? Es gibt für Linux unglaublich viele Benchmark Werkzeuge. Ich möchte kein Benchmark Werkzeugs. Ich möchte nichts großes und ich will nicht herausfinden welches Werkzeug den Parameter misst der mich interessiert.

Ich möchte ein einfachen kleinen Hack der Messen kann was mich interessiert!

Zu diesem Zweck dient dieser Artikel

Dieser Artikel ist ein wenig im Fluss und wird je nach vorliegenden Kommentaren angepasst.

Messen der CPU Geschwindigkeit: (Pi bis zur Stelle 5000 berechnen)

Messen der Festplatten Schreibrate:

Messen der Festplatten Leserate:

Messen der Netzwerkgeschwindigkeit:

Für alle die Virtuelle Server gemietet haben:
Ja, es ist schade das euer VServer wirklich langsam ist. Lebt damit! Ihr teilt euch die CPU, Netzwerkverbindung und die Festplattenzugriffszeiten mit anderen. Seid sozial und übertreibt es nicht mit den Festplattenzugriffen, die anderen wollen auch mal. Lebt mit den 10MByte lese und Schreibrate!
Wenn es darauf ankommt nutzt doch bitte dedizierte Server!

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Bitte spielt nicht mit den Logdateien

Vor kurzem durfte ich erleben das Festplatten ohne guten grund voll belegt waren, da Administratoren auf die Idee kamen im Log Verzeichnis die Logfiles zu komprimieren.

Bitte ändert die Dateien im LogVerzeichnis nicht! Der Logrotate Dienst wird die Dateien nicht mehr finden und die Datei bleibt für immer dort liegen.

Um Logfiles zu rotieren benutzt logrotate!

Der Aufruf für das rotieren der Logfiles lautet:

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Alle TCP/UDP Ports prüfen

Ich suchte im Netz eine Möglichkeit in einem Fremden Netzwerk die erlaubten offenen Ports zu entdecken, leider fand ich keine „out of the box“ Lösung im Internet und baute mir die hier dokumentierte Lösung.

Der Netzwerk Computer ist in der folgenden Konfiguration mit meinem Testserver verbunden.:
nmap-netzwerk für den Netzwerkscan
Auf der Laptop Seite hinterlege ich einen neuen SSH Private Key übertrage einen zugehörigen Public aus dem Server in die Datei ~/.ssh/authorized_keys:

Auf der zu testenden Seite legte ich mir dieses kleine Shellscript ab, das nach und nach Netcat lokal auf verschiedene Ports lauschen lässt und im Anschluss versucht die Ports von der Serverseite aus zu erreichen.:

Um Netcat an UDP-Ports senden, oder auf UDP Ports lauschen zu lassen kann die Option -u mit angegeben werden.

Diese Methode dauert selbstverständlich ewig und ist nur anwendbar wen wenige Ports zu durchsuchen sind und nicht wie im Beispielscript angegeben alle 65535.

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Hostkeys und Moduli für sshd erneuern

Bei einem neu eingespielten Raspberry Pi Betriebssystem Image sollten die Hostkeys und die Moduli Datei des SSH Dienstes sshd ausgetauscht werden.

Die Hostkeys dienen der Authentifizierung des Servers und, zusammen mit der Moduli Datei, der Initialisierung der Verschlüsselung. Um die Verschlüsselung nicht angreifbarer zu halten als unbedingt notwendig sollten die Moduli und Keys für jeden Computer unterschiedlich sein.

1.) löschen der alten Hostkeys und der Moduli Datei von sshd

2.) Hostkey für sshd neu generieren

3.) Moduli Kandidaten für sshd generieren und wählen

# moduli kandidaten generieren

# sichere kandidaten wählen

Wenn jetzt, nach diesem Hostkey und Moduli Update eine Verbindung zu disem SSH-Server hergestellt werden soll wird die Fehlermedung „WARNING: POSSIBLE DNS SPOOFING DETECTED!“ und die Fehlermeldung „WARNING: REMOTE HOST IDENTIFICATION HAS CHANGED!“ angezeigt. Mit ssh-keygen kann der alte Hostkey aus der known_hosts Datei entfernt werden.:

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FTP Geschwindigkeit von der Linux Shell aus messen

Bourne-again shell

Manchmal erscheinen FTP Server unglaublich langsam. Um einen realistischen Geschwindigkeits Test durchzuführen habe ich mir den Folgenden Weg überlegt.

1.) Testdateien erstellen

2.) Verbindung zum FTP Server herstellen

3.) Die Testdateien zum Server übertragen

4.) Die Testdateien vom Server zurück übertragen

5.) Aufräumen

6.) Auswertung

Die Übertragung der Dateien erfolgte in meinem Beispiel mit mindestens (5655.2 kB/s) zum FTP Server und mit mindestens (9039.9 kB/s) vom Server zum Computer.

Wenn ihr einen Besseren Weg kennt die FTP Geschwindigkeit zu messen, meldet euch

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Webhosting Datei und Ordnerrechte korrigieren.

Da viele dubiose Anleitungen behaupten das in Webhosting Paketen, Dateien ungewöhnliche Rechte erhalten sollen. Die meisten Anleitung sind der Überzeugung das die einzigen gültigen Rechte für einen Ordner 777 seien, das jedem alles erlaubt sein soll.
Manchmal sollen auch völlig chaotische Dateirechte, möglichst kreativ vergeben werden.

Die meisten Provider geben jedoch die Rechte 644 für Dateien und 755 für Ordner vor. Häufig werden, wenn „andere“ Schreibrechte bekommen auch die Aufrufe über http blockiert, ein freundliches „403 Forbidden“ wird dann den Besuchern angezeigt.

Dieses Rechtegewirr kann jedoch durch 3 einfache Zeilen in der Linux Shell schnell wieder behoben werden.

 

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