Wie lange dauert etwas unter Linux

Ich verwende normalerweise den Linux befehl Time um die Dauer für einen Prozess unter Linux nachzuvollziehen.

Die Bash führt aber auch die wirklich praktische Variable SECONDS die die vergangenen Sekunden seit dem Start der Shell enthält. SECONDS führt die zählung auch fort wenn die Variable verändert wird. Die Variable enthält nach einer Änderung die zugewiesene Zahl zusätzlich zu der Anzahl Sekunden die nach der Änderung vergangen sind.
Wieso also nich eine Null Zuweisen um zu erfahren wie lange ein Prozess braucht.:

viel Schöner geht es jedoch wenn ich mir in Anschluss noch ausrechne wie viele Minuten und Stunden es wahren.:

In einer Einzigen Zeile, zum Compillieren eines Programms bedeutet dies:

Libe Grüße,
Jan

The Final Cartridge 3.33 rebuild – that I could build

Vor einigen Jahren besaß ich ein „Frezer-Modul für meinen C64. Ich hatte noch, kurz bevor ich den C64 durch einen Amiga 500 ersetzt habe ein Action Replay IV von einem meiner Bekannten für 100 DM gekauft. Zuerst wollte ich mir ein Final Cartridge zulegen, leider kostete es damals noch 146 DM und als Schüler konnte es mir damals noch nicht leisten.

In den wirren der folgenden Jahre und Umzüge habe ich meinen C64 irgendwann weggegeben.

In den frühen 2010er Jahren habe ich mir wieder einen neuen C64, mit 1541-II und Datasette zugelegt. Leider konnte ich auch nach längerer Suche kein Final Cartridge III oder Action Replay-IV finden das meinen Vorstellungen entsprach.

Ich stolperte vor kurzem auf ein YouTube-Video von Greisis Workbench in dem er ein Final Cartridge via Reverse Engeniering wieder zum Leben erweckte. (dieses Video hier!)

Nach einer kurzen Prüfung meiner „Vorräte“ musste ich leider festgestellen das mir, ausser dem C64 selbst und meinem Lötkolben alles fehlte was ich für den Nachbau des The Final Cartridge 3.33 von Greisis Workbench benötige.

1. Vorräte auffüllen

Da Greisis auf seinem Google Drive die Dateien zum Projekt bereitgestellt hat (vielen Dank) brauche ich das PCB nicht aus dem Video nachkonstruieren sondern kann Gerber File und BOM direkt hier herunterladen. zusätzlich benötige ich noch einen EEPROM Brenner.

Auf dem YouTube-Kanal von EEVblog wurde vor wenigen Jahren der MiniPro TL866 Universal Programmer vorgestellt. (Video hier!) Eine kurze Installation des zugehörigen Brenner-Programms zeigte mir das dieser EEPROM Brenner den auf dem Modul verwendeten EEPROM „SST39SF010A PLCC-32“ unterstützt. Bei einem Preis von 50€ und der guten bewertung von EEVBlog ist das Ding gekauft.

11.06.2018 Bestellung des EEPROM Programmers über eBay für 50,67€
14.06.2018 Bestellung der Bauteile bei Conrad für 18,20€
14.06.2018 Bestellung des PCBs bei JLCPCB für 7,04€ (8 US$)
Bei meiner ersten Bestellung bei JLCPCB habe ich zuvor nicht in die XGerber.zip Datei geschaut und diese als Gerberfile hochgeladen.
Hierdurch wurde meine Bestellung nach wenigen Minuten von Seiten des Anbieters wieder Storniert. Die Datei XGerber.zip enthält zusätzlich den Gerber-File namens TFC3_V1_0.zip. Dieser Gerber-File muss bei dem Upload zu JLCPCB angegeben werden!

2. Warten auf die Post

JLCPCB Bestellbearbeitung

Conrad kündigt die erste Teillieferung der bestellten Bauteile am 15.06.2018 für Samstag den 16.06. an. Da die Lieferung via DHL in Berlin erfolgte hatte ich selbstverständlich erst am 19.06. die Abholkarte für das Päckchen in der Post. Die letzter 4 Logic ICs sollen laut Begleitkarte in zwei Wochen nachgeliefert werden. (das ist dann der der 03.07.)
JLCPCB gibt am 17.06.2018 den Versand des PCB bekannt.:

Die zweite Conrad Lieferung, die fehlenden 4 ICs, wurde mir am 26.06. gegen 5:00 Uhr für den aktuellen Tag angezeigt. Gegen 14:50 Uhr erhielt ich die Meldung „Ein Zustellversuch erfolgt am nächsten Werktag“. Das Päckchen wurde mir nicht zugestellt, ich erhielt auch keine Karte, konnte durch die Sendungsverfolgung von Conrad das Päcken am 28.06.2018 bei einem Paketshop in meiner Nähe abholen.
Die Päckchen des TL866A ist noch nicht angekommen, das PCB von JLCPCB  habe ich leider noch immer nicht am 03.07.2018 von der Post abholen.
Das Päckcen aus China mit dem TL866A sollte laut ebay-Anzeige bis spätestens 29.07.2018 geliefert werden. Ich habe jetzt am 08.08.2018 eine EMail über ebay an den händler gesandt um Ihn auf die ausstehende Lieferung hinzuweisen.

Die Bestellung des EEPROM Programmers dauerte insgesamt über 8 Wochen! Ich habe von ursprünglichen Händler das Geld zurück erhalten und am 14.August den EEPROM Programmer via Amazon neu bestellt.

Die lieferung erfolgte am 17.08.2018.

3. The Final Cartridge in Einzelteilen


Jetzt wo alle Teile vorhanden sind geht es an das verlöten der Wiedestände, der Kondensatoren, der Dioden und der Sicherung.

Das löten verlief sehr holperig da die Wiederstände für meine Hände einfach zu klein sind.

4. Montage

das fertig gelötete Cartridge

5. Test & Abschluss

So sieht das ganze dann auf dem C64 aus.

EMail-Konten mit doveadm Syncronisieren / sichern

Postix Logo mit Schriftzug Postfix

Eine möglichst kurze Anleitung zum Syncronisieren von EMail-Konten via doveadm. Diese Anleitung ist speziel für EMail-Konten während eines Umzugs auf einen neuen EMail-Server.

Es muss zuerst sichergestellt sein das von dem neuen Server eine SSH-Verbindung zu dem alten Server mit einem Key hergestellt werden kann.
Aus diesem Grund ändere ich auf dem alten Server die Option PermitRootLogin für den SSH Dienst in der Datei /etc/ssh/sshd_config auf yes.

Anschließend kann ein neuer RSA-Key für die SSH Verbindung angelegt und auf den alten Server kopier werden.:

Um ein Postfach auf dem neuen Server vom alten Server zu synchronisieren kann der Befehl doveadm genutzt werden:

Wenn Du die Syncronisation von einigen wenigen Postfächern temporär zu jeder Viertelstunde durchführen möchtest kannst Du diesen Aufruf auch über den folgenden Cronjob erledigen lassen.

Die Syncronisation erfolgt in beide richtungen, wenn eine EMail auf dem alten Server und eine EMail auf dem neuen Server eingeht sind diese beiden EMails nach der Syncronisation auf beiden Servern verfügbar.

PHP Sessiondaten löschen

Da PHP-Scripte auf die eigenen Temp- und Session-Verzeichnisse schreibenden Zugriff haben müssen ist ein Script um Sessiondaten zu löschen garnicht so schwer umzusetzen.

Folgend mein eigener Versuch eines solchen PHP-Scripts ohne Schöpfungshöhe:

Wenn Du einen besseren Ansatz, oder Optimierungsideen hast schreibe mir gerne einen Kommentar!

GnuBee2 – Erwerb und Preis

Ich hatte genug von meiner alten NAS und habe mir nach einer umfassenden Recherche zu meinen Anforderungen und Möglichkeiten eine GnuBee2 bestellt.

Die GnuBee Personal Cloud 2 ist eine NAS, bestehend aus freier, offener Hard- und Software, die bis zu 6 3,5-Zoll-SATA-Festplatten und/oder SSD, eine SD-Karte, eine Serielle Schnitstelle und 3 Gigabit LAN-Ports unterstützt.
Die Hardware wurde um den SOC MediaTek-MT7621A-CPU, welcher über zwei CPU-Kerne mit Hyperthreading verfügt die mit 880 MHz getacktet sind und auf 1,2 GHz übertaktet werden können sowie 512 MByte DDR3-Hauptspeicher gebaut. Dieser findet, wie hier gezeigt wird, in Zahlreichen Chinesischen WLAN-Routern verwendung.

Die vollständigen Blaupausen stehen zusammen mit der Dokumentation des Boards auf GitHub als PDFs unter CC-BY-SA 4.0 zur wirklich sehr freien Verfügung.

Als Kritikpunkt für das NAS sehe ich das „Gehäuse“. Dieses besteht aus zwei dünne Blech-Platten die mit je 3 Winkeln an das Mainboard geschraubt werden.

Ich habe meine Bestellung der GnuBee 2 am 04.02. 2018 auf der Internetseite Crowdsupply (USA) aufgegeben.
Der Versand erfolgte bereits am 07.02.2018 aus Portland (USA).
Die Lieferung dauerte insgesamt 18 Tage., geliefert wurde am 22.02.2018. Die Bestellung blieb 7 Tage zur Bearbeitung bei dem deutschen Zoll in Frankfurt am Main.

Der Preis für die NAS ohne steuer selbst war am 04.02.2018: 255,69 Euro. (324,00$ + 4,57 € Kreditkartengebühr für den Geldwechsel)
Die kosten für den deutsche Zoll betrugen 49,84 Euro.

So war die GnuBee 2 bei Ankunft verpackt

Mit Steuer, Versand und Kreditkartengebühren und der Gebühr für den
Währungsumtausch kostete mich das GnuBee 2 insgesamt 305,53 Euro.
Ein guter Preis für ein NAS mit Platz für 6 Festplatten, ohne Binary Blobs und inklusive „Gehäuse“.

Tausende zufällige Bilder mit fortlaufenden Namen

Bildhafte darstellung von Zufallsrauschen

Um automatische Bildverarbeitungen zu testen, Um Bilduploads oder die Anzeige von Bildern in Netzlaufwerken zu testen brauche ich manchmal „unmengen“ von Bildern. Schön ist es wenn sich die Bilder auch noch unterscheiden.

Ich habe mir ein kleines Linux Shellscript hinterlegt das zufällig erzeugte Bilder im aktuellen Ordner ablegt. Dieses Script habe ich hier im Blog abgelegt um es bei späteren gelegenheiten wieder zur verfügung zu haben.

Das Script nutzt den Befehl convert von ImageMagic um aus den Zufallsdaten ein Bild zu erzeugen.

Die Konfiguration erfolgt in den Zeilen zwei, drei und vier.
Die Variable j enthält die Anzahl der angelegten Dateien, die Variablen X und Y die Bildgröße.
Das die Dateinamen der Bilder 8 Stellig sind und mit führenden Nullen aufgefüllt werden ist in der Zeile 8 über den Befehl printf definiert worden.

Das Beitragsbild dieses Artikels ist mit diesem Script erzeugt worden.

Wenn die generierten Bilder mit ffmpeg zu einem Video zusammengefügt werden ergibt es ein vergleichsweise unansehnliches Rauschendes, schlecht komprimierbares Video. Das Video erinnert mich an den ersten Satz der Neuromancer Trilogie, „Der Himmes über dem Hafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen toten Kanal geschaltet war.“ in diesem Fall erinnert das Video an den Himmel über dem Hafen. 😉

IMAP über die Shell testen

Um einen IMAP Server zu testen ist ein EMail Programm immer nur die zweite Wahl, besser prüfst Du via Telnet oder OpenSSL.

Das IMAP Protokoll ist ein Klartext Protokoll, die Befehle sind Verständliche englischsprachige Wörter wie Beispielsweise Login, List, Select, Fetch, Store und so weiter.

Login in den EMail-Server

Der Zugriff ist unverschlüsslt via Telnet mit dem folgenden Aufruf nutzbar.:

Der verschlüsselte Zugriff via SSL erfolgt mittels ssl-Client openssl.:

Bei aktuellen IMAP Servern wird immer häufiger der unverschlüsselte Zugriff unterbunden, so das der Verschlüsselte IMAP Zugriff über das Tool OpenSSL die einzig nutzbare der beiden vorgestellten Möglichkeiten darstellt.

Der Login auf dem IMAP-Server erfolgt über den Befehl LOGIN.:

Klassischerweise wird als Benutzername die EMail-Adresse selbst verwendet. In einigen Fällen ist der Benutzername auch nur der erste Teil der EMail-Adresse bis zum, und ohne das @-Zeichen. In einigen seltenen Fällen hat der Benutzername eines IMAP-Servers auch keine Gemeinsamkeiten mit der abzufragenden EMail-Adresse. Genauere Informationen zu den Zugangsdaten Deines EMail-Postfachs erhälst Du von dem Betreiber des EMail-Servers.

Die IMAP-Befehle werden durch einen Tag begonnen, ich verwende hier als Tag einfach ein Fragezeichen.
Häufig wird als Tag eine Zahl verwendet oder das Tag enthält eine Zahl, die bei jedem Aufruf erhöht wird. Das Tag wird verwendet da Theoretisch mehrere Befehle gesendet werden können bevor die Antwort auf den vorherigen Befehl empfangen wird und auf diesem Web die Antworten den Befehlen zugeordnet werden können.
Alle IMAP-Befehle sind nicht case-sensitiv, so das diese nicht wie in meinen Beispielen immer groß geschrieben werden müssen.

Abrufen von EMails

Die Ordner im Postfach

Um zu erfahren welche Ordner auf dem EMail-Server anlegegt sind dient der Befehl LIST.

Als Antwort auf den Befehl LIST erhälst Du eine Liste mit den im Postfach angelegten Ordnern und des Ordner-Trennzeichens. Bei manchen EMail-Servern wird ein Punkt als Trennzeichen verwendet. Die Verwendung des Punktes kann einen Ordner wie Test.Ordner, bei fehlendem Ordner Test, zu einem Unterverzeichnis ohne Verzeichnis in dem das Unterverzeichnis liegt machen. Mozilla Thunderbird und Microsoft Outlook zeigen diesen „imaginären Ordner“ Test dann in Grau an, der Ordner Test kann nicht ausgewählt werden.)

Die EMails in den Ordnern

Die Anzahl der EMails in den einzelnen Ordnern kann durch den Befehl STATUS erfragt werden. Es werden die drei Optionen (MESSAGES) für alle Nachrichten, (RECENT) für nicht als gelesen markierte EMails und (UNSEEN) für noch nicht abgerufene EMails unterstützt.

Betreten eines Ordners

Ein Ordner kann zum mit EXAMINE zum Lesen oder mit SELECT zum lesen und Schreiben betreten werden.

Abrufen einer EMail

Es können verschiedene verschiedene Teile einer EMail abgerufen werden. Die beiden wichtigsten FETCH Optionen sind rfc822.text für den Inhalt einer EMail und rfc822.header für die EMail-Header. Es können aber auch die Größe (RFC822.SIZE) oder die FLAGS einer EMail abgefragt werden.

Anlegen und löschen eines Ordners

Zum Anlegen eines EMail-Ordners wird der Befehl CREATE verwendet, zum umbenennen RENAME und zum löschen der Befehl DELETE.

EMail Flags

Als gelöscht markierte EMails löschen

Idle Status

Suchen im Postfach

Abmelden

EMail löschen

Die Fähigkeiten des IMAP Servers erfahren

Wikipedia Artikel zum Internet Message Access Protocol
RFC3501 – INTERNET MESSAGE ACCESS PROTOCOL

DOSBox MS-DOS Installation

Ich will eine DOSBox mit MS-DOS 6.22. Wieso? Weil es geht *g*

1.) Diskettenabbilder von MS-DOS 6.22 erstellen.

Mein USB-Diskettenlaufwerk wird von Linux als sdb erkannt (dmesg zeigt es)

mit dem folgenden Befehl erstelle ich nacheinander die drei Abbilder meiner MS-DOS 6.22 Disketten.

anschließend habe ich die 3 Disketten-images, MSDOS622_D1.img, MSDOS622_D2.img und MSDOS622_D3.img der Original MS-DOS Datenträger.

Da ich keine Rechte an MS-DOS halte biete ich diese Images NICHT zum Download an. Einen Versand dieser Dateien via EMail kommt für mich genauso wenig in Frage. Ich Bitte von weiteren Anfragen abzusehen!

2.) 504 MB Festplattenimage erzeugen.

Die Maximale Größe der Festplatte eines klassischen DOS-PCs ist 504 MiB groß. Größere Datenträger können mit MS-DOS 6.2, und auch mit den damaligen Festplattencontrolern nicht genutzt werden.

Die spezifikation einer solchen Festplatte lautet:
1024 Cylinder
16 Heads
63 Sektoren

Ich habe diese Festplattenkonfiguration dem PC-Guide unter der folgenden Adresse entnommen.: http://www.pcguide.com/ref/hdd/bios/sizeMB504-c.html

Die Berechnung der Sektoren der Festplatte erfolgt nach dem Schema:
Sektoren = Cylinder * Heads * Sectoren
1024 * 16 * 63 = 1032192 Sektoren

Mit Hilfe von dd erstelle ich die 504 MiB (528 MB) große Festplatte DOS.img:

3.) DOSBox installieren und konfigurieren

Die Installation erfolgt unter Debian und Ubuntu mit der folgenden Befehlszeile und dauert nur wenige Sekunden.:

Mit Hilfe der folgenden Befehlzeile finde ich heraus welche Konfigurationsdatei beim Start von DOSBox verwendet wird.:

An das Ende der Konfigurationsdatei kommt für das MS-DOS-Setup der Befehl die Festplatte einzubinden und die Disketten zur verfügung zu stellen.
Die boot Zeile enthält meine 3 MS-DOS Disketten.
Der Wechsel der Disketten erfolgt mit der Tastenkombination [Strg]+[F4].

Die Option -size enthält die oben, beim anlegen der Festplatte festgelegten Parameter: Blockgröße (der bs= Parameter vom dd), Sektoren, Heads und Cylinder.

Beim Start von dosbox wird automatisch von der ersten Diskette gestartet und die Festplatte erst partitioniert und nach dem Neustart, dosbox beendet sich und muss neu gestartet werden, wird die Festplatte formatiert, Nach dem Start der Installation kann, sobald das Setup nach der nächsten Diskette verlangt einfach mit der Tastenkombination [Strg]+[F4] zur nächsten Diskette gewechselt und mit [Enter] das Setup fortgesetzt. Wenn das MS-DOS Setup fertig ist und neu starten möchte tauschen wir den Autostartbereich der DOSBox zu dem folgenden Inhalt.:

Jetzt haben ich ein DOSBox das, aus meinem Benutzerordner das Festplatten-Image DOS.img startet.

Logrotate Kompression von Logdateien festlegen

Logrotate komprimiert in den Standarteinstellungen die Logdateien mit „gz“, leider ist die Kompression von „gz“ deutlich schlechter als von modernen Kompressionsprogrammen wie „xz“.

Zum Glück ist es ganz einfach das von Logrotate verwendete Kompressionsprogramm auszutauschen. Die Konfigurationsdatei /etc/logrotate.conf muss hierzu nur durch die folgenden vier Zeilen ergänzt werden.

Die letzte Option „compressoptions“ kann weggelassen werden, hier wird die defaultoption „-9“ einfach noch einmal in der Konfigurationsdatei festgelegt. Ich persönlich setze diese Option nur, um beim editieren der Datei sofort die gewählte Konfigurationsoption zu sehen.

Die Stelle in der Konfigurationsdatei spielt hierbei keine Rolle, meine Wahl fällt immer auf das Ende der Konfigurationsdatei.

Apache, Zopfli – vorkomprimierte Dateien

Internetseiten können, wenn die Dateien komprimiert sind, da weniger Daten übertragen werden müssen, deutlich schneller aufgebaut werden.

Kompression der Daten mit Googlels Zopfli

Google hat im April 2013 auf github veröffentlicht. Die Zopfli deflate Implementierung kann deutlich besser komprimieren als das Standard GNU Gzip Program.
Google Zopfli ist zu finden unter: https://github.com/google/zopfli
Nach dem der Google Anleitung folgend Zopfli kompilliert und Installiert ist kann mit der folgenden Shellzeile eine Datei komprimiert werden.:

Um alle, in diesem Beispiel „CSS Dateien“ zu komprimieren kann mit einer Schleife nach allen Dateien Dateien die auf .css enden gesucht werden und diese an Zopfli übergeben werden.

Auslieferung der mit Zopfli Komprimierten Dateien mit dem Apache Webserver

Bei nutzung eines Apache-Webservers ist ein möglicher Trick, das mit mod_rewrite jedem Browser der gzip unterstützung bietet andere Dateien ausliefert werden können als den Browsern die keine gzip Unterstützung anbieten. Das schöne dabei ist das  solange keine entsprechende Datei vorhanden ist, der Browser die Ursprungsdatei erhält.

Eine Beispiel .htaccess Datei:

In der ersten Zeile wird mod_rewrite aktiviert, in der Zweiten Zeile wird gefiltert, das die filgenden Regeln ausschließlich befolgt werden wenn der Request Header die Antwort als gzip komprimierten Datenstrom akzeptiert. In der dritten Zeile werden nur Dateien akzeptiert die auf .css enden.
Die vierte Zeile sucht im Dateisystem ob eine Datei gleichen Namens mit der Dateierweiterung .gz existiert.
Die fünfte Zeile liefert anstelle der .css Datei die .css.gz Datei aus.

Die Rechenzeit die der Apache Webserver dafür benötigt ist zum glück minimal.

Ergänzung durch einen „Automatismus“

Ich persönlich nutze gerne einen make Makefile um nach Änderungen schnell alle Dateien wieder zu komprimieren.